Fabric Watterbottle – Immer dabei, wenn man sie braucht

Sitzt man am Rad, wird man bald einmal durstig. Damit man weiterradeln kann und sich wohl fühlt, ist es daher ziemlich wichtig, diesen Durst zu stillen. Deswegen gehören Trinkflaschen und deren Halterungen zum ältesten Zubehör des Fahrrads, und es gibt viele, viele, viele Varianten des selben Produkts. Der englische Hersteller bietet seit Kurzem eine Neuigkeit an, und zwar haben sie sich gedacht, dass sie aus Flasche und Käfig einfach eine Sache machen. Das Ergebnis haben wir getestet.

Der erste Eindruck

Schon die Verpackung zeigt, dass hier neue Wege beschritten werden: Alle Teile, die man fürs Montieren der Flasche braucht, befinden sich in der Flasche, unnötiger Müll wird möglichst vermieden.

Die Flasche an sich besteht aud hochwertigem Kunststoff ohne Lösungsmitteln, die Umwelt und die Gesundheit dankt. Aktuell gibt es die Flasche nur in einer Größe (und auch nicht isoliert), aber das wird sich laut Fabric bald ändern. Die 500ml reichen für kurze Ausfahrten, bei längeren sollte man an die Montage einer zweiten Flasche denken.

Im Lieferumfang befindet sich die Flasche und 2 paar Schrauben mit 2 unterschiedlichen Farben, einmal zur Flasche passend (weil rot die schnellste Farbe ist, ist meine rot) und einmal in schwarz.

Die Montage

Das Prinzip der Fabric Flasche ist simpel: Am Fahrrad montiert man 2 Schrauben mit übergroßen Köpfen, in der Flasche sind 2 keilförmige Aussparungen eingelassen, in die man die Schrauben hineinschiebt. Ist die Flasche nicht am Rad, sind die Schrauben nur beim genaueren Blick zu sehen. Das spart Gewicht und stört jene, die ihr Fahrrad mit dem ästhetischen Auge betrachten, nicht, denn es gibt eigentlich nichts zu sehen.

Die Montage dauert so lange, wie das Herausschrauben der alten und das Hineinschrauben der neuen Schrauben dauert. Am meisten Zeit nahm in meinem Fall die Auswahl der Farbe der Schraubköpfe in Anspruch.

Die Praxis

Bis jetzt ist alles gut, man fragt sich, wieso eigentlich bis jetzt noch niemand auf diese Idee gekommen ist. Die erste Ausfahrt zeigt, dass die Sorge, dass dieses Konzept in der echten Welt nicht besteht, verfliegt sich schnell. Ja, am Anfang muss man beim Zurückstecken der Flasche ein wenig konzentrierter zu Werke gehen, weil es nur eine Position gibt, in der die Flasche sich wieder verstauen lässt. Hat man diesen Dreh (oder eben eigentlich den Nichtdreh) aber einmal heraußen, funktioniert die Flasche so wie jede andere auch.

Der Trinkflansch ist angenehm geformt, nicht zu schmal und nicht zu dick, und er kann auch mit einem Trinkhalm kombiniert werden. Die Flasche lässt sich leicht reinigen, riecht nicht nach Plastik (und auch nicht nach anderen Dingen) und zerkratzt auch nicht, wenn sie mal ein wenig schroffer behandelt wird.

Apropros schroff: Auch im Gelände bin. ich mit der Flasche gefahren, am Cyclocross war das Zurückstecken nach ein paar Mal quasi second nature, und sie hat für MTB und Fullys einen aus meiner Sicht großen Vorteil: Durch dir kompakte Bauweise passt sie auch in Rahmen, die für andere Flaschen eventuell zu eng sind.

Das Fazit

Leicht, schön und praktisch, und noch dazu recht günstig, so fällt mein Urteil aus. Ich freu mich schon auf die Erweiterung des Angebots und werde im Laufe der Zeit sicher alle meine Räder auf dieses System umrüsten.

Gibts ab sofort bei uns, genauso wie den Rest des Fabric Line-Ups.

Infos beim Hersteller

Fabric Co2/Lever - Wenn die Luft raus ist
Zu Gast bei Campangnolo by Podia.cc

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