Cyclocross in Tabor – Ein Betriebsausflug

Cyclocross macht uns sehr viel Spaß. Im Winter ist es die ideale Möglichkeit, sich fit zu halten (und die Chance zu senken, sich eine Lungenentzündung zu holen), aber auch im Sommer sind wir oft abseits der Wege mit Crossern unterwegs. Grund genug, uns den Cyclocross-Weltcup in Tabor anzuschauen.

Die U23-Herren schenken sich keinen Millimeter, Verschnaufpausen kennt dieser Sport nicht.
Spurenlesen im Gatsch. Der richtige Reifen entscheidet Rennen.
Im Vordergrund ein Kampf um die Spitzenposition, im Hintergrund ein Krampf im Stau.

Einige von uns waren das erste Mal live bei einem Profirennen im CX-Bereich dabei und die Begeisterung ist riesig. Man kennt die berühmtesten Kurse aus dem Fernsehen, auch der Kurs in Tabor ist spätestens seit der WM 2015 und der EM 2017 den CX-FreundInnen ein Begriff, aber wenn man das alles mal direkt auf kurze Distanz sieht, steigt der eh schon riesige Respekt vor den fahrerischen Leistungen nochmal deutlich.

Weltmeister Wout Van Aert lässt sein Stevens Super Prestige nochmal durchchecken
“Wartets bitte kurz, ich bin noch nicht ganz fertig.”

Der Kurs beinhaltet nichts, was (zumindest an einem trockenen Tag wie an diesem Wochenende) unfahrbar wäre, aber die Geschwindigkeit, mit dem die Damen und Herren über die Hindernisse und durch die teilweise sauengen Kurven fetzen, das ist atemberaubend. 

“Über den Wolken…” denkt sich Joris Nieuwenhuis

Obwohl alle Rennen zumindest an der Spitze relativ früh entschieden waren, hatten wir einen großartigen Tag in Tabor, die Veranstaltung ist traumhaft organisiert und auf jeden Fall eine Reise wert. 

Achtung! Weihnachten kommt auch dieses Jahr!
Die nasse Jahreshälfte