Cyclocross? Cyclocross!

Die warme Jahreszeit tritt endgültig den Winterschlaf an, aber wenn du jetzt glaubst, dass die Zeit fürn Hometrainer angebrochen ist, dann bist du am falschen Dampfer. Cyclocross steht an, und Cyclocross ist geil!

Cyclowas?

Wie fährt man eigentlich Cyclocross?

Wenn das Wetter unwirsch, die Straßen feucht und die Temperaturen niedrig sind, dann ist man mit einem Rennrad oftmals versucht, vielleicht doch auf die Ausfahrt zu verzichten und sich zu Hause auf der Rolle ein wenig auszupowern. Prinzipiell eh schön. Und sicher, man kann schließlich nicht wegrutschen oder sich nur schwer einen Schnupfen holen. Wenn man aber auf dem Fahrrad unterwegs ist, um auch ein bisschen etwas von der Welt zu sehen, gibt es eine Alternative: Cyclocross, oder auch auf Deutsch: Querfeldein.


Das Stevens Super Prestige. Weltmeisterlich. Gibts selbstverständlich bei uns zum Ausprobieren.

Ein Cyclocross-Rad, Crosser, wie auch immer, ist im Prinzip ein Rennrad, dem man etwas robustere Reifen und Bremsen verpasst hat. Die Belgier sind als Erste drauf gekommen, dass man mit derlei Modifikationen vorzüglich nicht nur hunderte Kilometer an Kopfsteinpflaster, sondern auch einiges an Gras, Gatsch, Sand und Matsch genießen kann. Nicht nur für die Fahrtechnik wirkt sich das winterliche Training abseits der Straße sehr positiv aus, sondern auch für die Kondi, gerade, wenn man Rennen fährt. Diese werden zumeist auf relativ kurzen Runden (1 – 5 km, zum Beispiel) gefahren, sie dauern meistens eine Stunde und haben es ordentlich in sich. Es geht bergauf, bergab, oft läuft man mit dem geschulterten Rad, stürzt, steht auf, stürzt wieder, wechselt Schläuche, etc, etc.

Ja, während des Rennens oder während der Fahrt fragt man sich womöglich öfter, wieso man sich das antut, aber der Genuss am Radfahren ist natürlich auch ein wenig die Tortur, und wenn man sich ein wenig quälen möchte, ist CX genau das richtige.

Was brauchsts?


Ralph zerfetzt beim Wiener Rad Cross ois.

Nun, fürs Cyclocross empfiehlt sich ein entsprechendes Fahrrad. Wir haben von Stevens, Cannondale, GT oder auch Cube ein paar richtig fesche Fahrräder im Angebot, für unterschiedliche Geldbörsen. Der Unterschied zu einem Rennrad liegt vor allem in der Bereifung und der Geometrie, nachdem es jetzt immer mehr Renner mit Scheibenbremsen gibt, ist dieser Unterschied nicht mehr der auffälligste.

Generell ist das CX ein bisschen entspannter in der Geometrie, ein wenig agiler (wegen des kürzeren Radstands), hat ein höher gelegenes Innenlager (weil man dann leichter über Bäume springen kann!), ein wenig schwerer, und im Allgemeinen komfortabler als das durchschnittliche Rennrad. Es gibt auch bei uns im Team Leute, die das CX überhaupt als Ganzjahresalltagsfahrrad für alles einsetzen, wenn man sich nur ein Fahrrad leisten möchte, ist das Cyclocross eine Überlegung wert.

Neben dem Fahrrad sollte man noch einen Helm, eventuell Handschuhe und gute Lichter haben, Ausfahrten im Dunkeln machen auch sehr viel Freude.

Wie fange ich an?

Am besten bei uns. Ab Oktober 2018 machen wr jeden Samstag um 13:00 Uhr eine gemeinsame Ausfahrt in die Lobau, über den Prater, und wo es uns sonst so hinverschlägt. Die Ausfahrt dauert zwischen 90 und 120 Minuten und ist für EinsteigerInnen perfekt geeignet. Und keine Sorge, wir sehen diese Ausfahrt nicht als Trainingsfahrt fürs Bolzen an. Wenn du kein passendes Fahrrad (CX oder auch ein MTB), dann kannst du dir eines ausborgen. Wir freuen uns und sind uns sicher, dass dir CX auch sehr viel Spaß machen wird.

Aqua2Go, ein praktisches, kleines Wunderding
Das erste Vienna Rad Cross ist Geschichte!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.